Infektionsdiagnostik

Häufung von Fällen schwerer akuter Hepatitis bei Kindern

Das RKI berichtet über Fälle von schwerer akuter Hepatitis unbekannter Ätiologie (non A-E Hepatitis) bei zuvor gesunden Kindern, überwiegend in Großbritannien, vereinzelt auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Die Fälle zeigten klinisch eine schwere akute Hepatitis mit erhöhten Leberenzymwerten und Ikterus.

In einigen Fällen wird von initialen gastrointestinale Symptome, einschließlich Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen, berichtet. Die meisten Kinder hatten kein Fieber. In der Mehrzahl der Fälle wurde ein bestimmtes Adenovirus (41F) nachgewiesen. Ein Zusammenhang der beobachteten Hepatitis und einer Adenovirusinfektion wird angenommen.

Das RKI bittet um Aufmerksamkeit bei unklaren Fällen von akuter Hepatitis oder Leberversagen bei Kindern unter 16 Jahren und Beachtung der Meldepflicht gemäß Infektionsschutzgesetz an das zuständige Gesundheitsamt (siehe Link).
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Ausbrueche/aktuell/Hepatitis-unklarer-Aetiologie.html

Die Diagnostik auf Adenoviren kann aus Stuhl, EDTA-Blut und respiratorischen Sekreten mittels PCR oder Antigentest (im Stuhl) durchgeführt werden. Bitte beachten Sie, dass eine PCR im EBM nicht abrechnungsfähig ist.

Bitte kontaktieren Sie uns ggf. bei entsprechenden Verdachtsfällen.

 

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Infektionsdiagnostik
Häufung von Fällen schwerer akuter Hepatitis bei Kindern 03.05.2022
Das RKI berichtet über Fälle von schwerer akuter Hepatitis unbekannter Ätiologie (non A-E Hepatitis) bei zuvor gesunden Kindern, überwiegend in Großbritannien, vereinzelt auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Die Fälle zeigten klinisch eine schwere akute Hepatitis mit erhöhten Leberenzymwerten und Ikterus.
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Fachübergreifend
Zielführende Laboranalytik 03.05.2022
wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen einige Kombinationen von Laboranforderungen für häufige Fragestellungen vorzustellen, die eine bessere Befundinterpretation sowie Patientenversorgung ermöglichen und oftmals zielführender sind als ein Einzelwert.
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Schwangerschaft
Frühes Präeklampsie-Screening 26.04.2022
Die ASPRE-Studie (Aspirin versus Placebo in Pregnancies at High Risk for Preterm Preeclampsia) und weitere klinische Studien haben eindrucksvoll gezeigt, dass Frauen mit deutlich erhöhtem Risiko für eine Präeklampsie von der Einnahme von 150 mg ASS täglich profitieren und bei Beginn der Einnahme bis SSW 13+6 ca. 2/3 alle Präeklampsie-Fälle, die vor der 37. SSW auftreten, verhindert werden können.
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