Infektionsdiagnostik

Einführung quantitative Anti-SARS-CoV-2-Testung

Ab sofort wird in unserem Labor der qualitative anti-SARS-CoV-2 Assay der Firma Roche durch einen quantitativen Test ersetzt.

Das neue Testverfahren - ebenfalls von der Firma Roche - zeichnet sich durch eine hohe Spezifität (99,9%) und Sensitivität (98,8%) aus.
Anders als beim bisherigen qualitativen Test erfolgt beim neuen Test die immunologische Bestimmung von Antikörpern (einschließlich IgG) gegen die Rezeptorbindungsdomäne (RBD) des Spike(S)-Proteins von SARS-CoV-2 (COVID-19). Der Test dient als Hilfe bei der Beurteilung der adaptiven humoralen Immunantwort auf SARS-CoV-2 und eignet sich auch zum Nachweis einer erfolgreichen Impfung. Er ermöglicht somit die longitudinale Überwachung der Dynamik der Antikörperantwort (nach Infektion bzw. Impfung) bei einzelnen Patienten.

Als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) wird die Analyse nach GOÄ-Nr. 4400 für 17,49€ abgerechnet.

Für die Akutdiagnostik empfehlen wir weiterhin die PCR-Analyse aus dem Nasen-Rachenraum-Abstrich.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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Infektionsdiagnostik
Häufung von Fällen schwerer akuter Hepatitis bei Kindern 03.05.2022
Das RKI berichtet über Fälle von schwerer akuter Hepatitis unbekannter Ätiologie (non A-E Hepatitis) bei zuvor gesunden Kindern, überwiegend in Großbritannien, vereinzelt auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Die Fälle zeigten klinisch eine schwere akute Hepatitis mit erhöhten Leberenzymwerten und Ikterus.
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Fachübergreifend
Zielführende Laboranalytik 03.05.2022
wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen einige Kombinationen von Laboranforderungen für häufige Fragestellungen vorzustellen, die eine bessere Befundinterpretation sowie Patientenversorgung ermöglichen und oftmals zielführender sind als ein Einzelwert.
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Schwangerschaft
Frühes Präeklampsie-Screening 26.04.2022
Die ASPRE-Studie (Aspirin versus Placebo in Pregnancies at High Risk for Preterm Preeclampsia) und weitere klinische Studien haben eindrucksvoll gezeigt, dass Frauen mit deutlich erhöhtem Risiko für eine Präeklampsie von der Einnahme von 150 mg ASS täglich profitieren und bei Beginn der Einnahme bis SSW 13+6 ca. 2/3 alle Präeklampsie-Fälle, die vor der 37. SSW auftreten, verhindert werden können.
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